9. Juli 2026

Mit dem Beginn der Sommerzeit rückt für viele Kinder und ihre Familien ein neuer Lebensabschnitt in greifbare Nähe: die Transition vom Kindergarten in die Schule. Dieser Wechsel bringt tiefgreifende Veränderungen für den gesamten Familienalltag mit sich. Neben äußeren Veränderungen wie neuen Wegen, unbekannten Räumlichkeiten und einem anders strukturierteren Tagesablauf gilt es für die Kinder vor allem, innere Veränderungen zu meistern.

Die Identität wandelt sich vom Kindergartenkind zum Schulkind. Mit dieser neuen Rolle gehen auch veränderte Aufgaben und Erwartungen einher. Das Kind muss sich in einer neuen Gruppe Gleichaltriger zurechtfinden und sich neu positionieren. Zusätzlich treffen Gefühle von Freude und Stolz auf Unsicherheit, das Gefühl von Kontrollverlust und auf die Traurigkeit des Abschieds. Doch nicht nur für die Kinder ist dies ein Neubeginn: Auch für Sie als Eltern verändert sich die Rolle. Sie sind nun nicht mehr Eltern eines Kindergartenkindes, sondern begleiten fortan ein Schulkind.

 

Wie können Eltern diesen Übergang positiv unterstützen?

Neugierig und offen begleiten: Zeigen Sie echtes Interesse, Hören Sie aktiv zu und nehmen Sie Gefühle, Sorgen und Vorfreude ernst.
Erfahrungen reflektieren: Welche Schulerinnerungen prägen Sie? Jedes Kind hat das Recht auf seinen eigenen Start in die Schulzeit.
Positive Sprachbilder: Vermeiden Sie Floskeln wie „Jetzt beginnt der Ernst des Lebens“. Diese können Ängste schüren.

 

Katharina Schneider, BA
Stellvertretende pädagogische Leitung
Kinderschutz

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